Der Konnektor blinkt rot, KIM verschickt keine Nachrichten mehr, die eAU lässt sich nicht abrufen – für viele Praxisteams gehört das zu den unangenehmsten Momenten im Alltag. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen lässt sich schnell eingrenzen, ob es an der Praxis liegt oder am TI-Netz selbst.
Erste Schritte zur Eingrenzung
- Funktioniert die normale Internetverbindung noch, unabhängig von der TI?
- Zeigt der Konnektor über seine Status-LEDs oder das Web-Frontend einen konkreten Fehler an?
- Sind alle Arbeitsplätze betroffen, oder nur einer – das grenzt zwischen Netzwerk- und Einzelplatzproblem ein.
- Ist das Kartenterminal korrekt verbunden und die eHBA/SMC-B-Karte gesteckt?
Liegt es an der Praxis oder an der TI selbst?
Nicht jede Störung entsteht in der Praxis. Auch die Telematikinfrastruktur selbst hat gelegentlich großflächige Ausfälle, etwa bei einzelnen TI-Diensten oder Anbietern. Ein Blick auf aktuelle Störungsmeldungen der gematik oder des eigenen TI-Anbieters hilft schnell zu klären, ob überhaupt an der eigenen Technik etwas zu tun ist – oder ob nur Abwarten hilft.
Vorbeugen ist besser als reagieren
Ein Großteil der Störungen lässt sich vermeiden oder zumindest früh erkennen, bevor sie den Praxisalltag lahmlegen – durch laufendes Monitoring der Netzwerkkomponenten und ein Frühwarnsystem, das anschlägt, bevor aus einer kleinen Unregelmäßigkeit ein kompletter Ausfall wird. Genau diese Sorgfalt setze ich auch in Netzwerken deutlich größeren Maßstabs um.
Und jetzt?
Wenn TI-Störungen in Ihrer Praxis häufiger vorkommen als Ihnen lieb ist, lohnt sich ein genauerer Blick auf die zugrunde liegende Netzwerkstruktur – oft steckt dahinter ein wiederkehrendes, lösbares Muster statt reinem Pech.
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